AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen der eBIike57 für die Vermietung von E-Mountainbikes und geführten Tagestouren

Stand: April 2018

  1. Anwendung
    Die vorliegenden Geschäftsbedingungen finden Anwendung auf die gewerbliche Vermietung von E-Mountainbikes und deren Zubehör sowie geführte Tagestouren für eBike57 in 57078 Siegen, Ziegeleistr. 25. Der Mieter geht mit eBike57 als Vermieter einen Vertrag ein.

    Sie als Mieter versichern dabei, dass Sie für die mitangemeldeten Personen bevollmächtigt und vertretungsberechtigt sind. Gleichzeitig erkennen Sie und die übrigen Teilnehmer diese AGB für die Vermietung von Leihfahrrädern und geführten Tagestouren an.
  1. Vertragsanbahnung und Vertragsbestätigung
    Mieter können sich grundsätzlich nur auf Anfrage, bei bestätigtem Mietdatum und bei kompletter Bezahlung bei eBike57 in Siegen, Ziegeleistr. 25 ein Fahrrad mieten.

    Voraussetzung ist die Volljährigkeit des Mieters (mind. 18 Jahre). Minderjährige können nur mit schriftlicher Erlaubnis des gesetzlichen Vertreters oder einer erwachsenen Aufsichtsperson ein Fahrrad mieten. Das zulässige Gesamtgewicht des Rades wird vom Hersteller mit 120 kg angegeben.

    Der Mieter sichert zu, dass sein Körpergewicht die 100 kg nicht überschreitet. Eine Vermietung und eine Mietrückerstattung findet bei erkennbarer Gewichtsüberschreitung nicht statt.
  1. Preise und Leistungen
    eBike57 hält mehrere e-Mountainbikes in verschiedenen Größen sowie Zubehör, wie beispielsweise einen Hundeanhänger, zum Mieten vorrätig.

    Die Mietgebühren für ein Fahrrad sowie Zubehör betragen:

    Mietgebühr entnehmen Sie der Tabelle aus der Webseite.

    Hundefahrradanhänger je Tag 15 € (es steht nur ein Anhänger zur Verfügung).

    Die Preise beinhalten die gesetzliche Mehrwertsteuer. Preisänderungen sind vorbehalten.

    Bei Reservierungen von Fahrrädern gelten die Preise zum Reservierungszeitpunkt; es sei denn, eBike57 weist die geänderten Preise in der Reservierungsbestätigung aus.

    Der Mieter erhält bei vollständiger Zahlung der Mietgebühr und der Kaution den Schlüssel, mit dem er das Mietrad mit dem am Fahrrad fest installierten Schloss unterwegs abschließen kann.

    eBike57 überlässt dem Mieter ein nach StVZO verkehrssicheres und sorgfältig gewartetes e-Mountainbike. Der Mieter vergewissert sich während einer vorangehenden, kurzen und  verpflichtenden Probefahrt, dass das Fahrrad verkehrstauglich ist und erhält hierzu eine verpflichtende Unterweisung.
  1. Bezahlung
    Die Bezahlung der Miete erfolgt unmittelbar 3 Tage vor der Miete an eBike57 per Überweisung auf das in der Auftragsbestätigung hinterlegte Konto. Der Mieter leistet eine Sicherungsleistung (Kaution) je Fahrrad von 75 € vor Ort und in bar. Diese dient zur Sicherung der Ansprüche des Vermieters, die aus dem Mietverhältnis resultiert. Für größere Gruppen besteht nach vorheriger Bekanntmachung durch die Gruppe auch die Möglichkeit einer Rechnungsstellung im Anschluss an die Miete.

  2. Stornierung
    Stornierungen von reservierten Fahrrädern sind bis eine Woche vor Vertragsbeginn, d. h. vor dem ersten Tag der Nutzung der Fahrräder, kostenlos möglich. Danach werden Stornogebühren von 50 % des Vertragswertes erhoben. Maßgebend für den Rücktrittszeitpunkt ist der Eingang der schriftlichen Rücktrittserklärung bei eBike57. Die Höhe der Stornogebühren bemisst sich dabei nach Aufwand und Mietausfallkosten.

    Dem Mieter bleibt es vorbehalten, eBike57 nachzuweisen, dass ihm keine oder wesentlich geringere Kosten entstanden sind, als die vorstehend genannten Stornogebühren. In diesem Fall ist der Kunde nur zur Bezahlung der geringeren Kosten verpflichtet.

    Bei Reservierungen betrachtet eBike57 die Gruppe nach einer Wartezeit von 60 Minuten ab vereinbartem Treffpunkt, sofern dieser vereinbart wurde, als nicht angekommen und ist somit berechtigt, die Fahrräder nach Möglichkeit anderweitig zu vermieten. Anders verhält es sich, wenn der Mieter den Vermieter über das verspätete Eintreffen informiert hat.

    Beabsichtigt der Mieter nach geschlossenem Mietvertrag die Nutzungsdauer des Mietrades zu verkürzen, so hat er keinen Anspruch auf Rückerstattung des Mietpreises oder eines Teilbetrages; es sei denn, vor Abschluss des Mietvertrages wurden individuelle Absprachen zwischen dem Vermieter und dem Mieter getroffen.
  1. Nutzungsvorschriften und Haftung des Mieters
    Der Mieter versichert, dass er das Fahrrad nicht unter Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln führen wird. Bei erkennbarem Alkohol- und/oder Medikamentengebrauch wird das Rad nicht ausgeliehen. Eine Rückvergütung findet nicht statt.

    Der Mieter verpflichtet sich, das MTB sorgfältig und gewissenhaft zu behandeln.

    Der Mieter darf an dem Fahrrad keine technischen und optischen Veränderungen vornehmen.

    Der Mieter ist verpflichtet, das Fahrrad vor Überbeanspruchung in jeder Weise zu schützen.

    Grundsätzlich ist die Nutzung für folgenden Zweck ausgeschlossen:

    Teilnahme von Fahrradrennen und ähnlichen Sportveranstaltungen.

    Sie haften in vollem Umfang für Schäden aus solchen Events.

    Sie nehmen jederzeit Rücksicht auf alle Verkehrsteilnehmer und Sie verlassen niemals die Wege.

    Downhillstrecken sind nicht zu befahren.

    Der Mieter darf das Fahrrad nicht an Dritte übergeben; es sei denn, der Vermieter erteilt vorher seine schriftliche Zustimmung. Schäden Dritter gehen zu Lasten des Mieters.

    Zu Ihrem eigenen Schutz besteht für die Nutzung der Fahrräder die Helmpflicht.

    Das Fahrrad ist bei Nicht-Nutzung mit dem Fahrradschloss an einem geeigneten Gegenstand (Laternenpfahl) anzuschließen!

    Die gemieteten Räder dürfen weder zum Verkauf noch zur Verpfändung angeboten werden.

    Der Mieter ist berechtigt, kleinere Instandsetzungen (Schlauchwechsel) ohne vorherige Zustimmung des Vermieters durchzuführen.

    Der Mieter kann den Mietpreis für die Dauer der Gebrauchsbeeinträchtigung durch technischen Defekt und oder Reparatur anteilig mindern, sofern die Gebrauchsbeeinträchtigung nicht durch ein Fehlverhalten des Mieters (z. B. Sturz, Bedienungsfehler) verursacht wurde.
  1. Verhalten bei Verkehrsunfällen, Haftung
    Der Vermieter haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, die durch ihn entstehen. Der Mieter hat das Fahrrad und das Zubehör in demselben Zustand zurückzugeben, in dem er es übernommen hat. Der Mieter haftet für schuldhafte Beschädigungen des Fahrrades und des Zubehörs, sowie für die Verletzung von vertraglichen Pflichten. Er trägt dann auch die Schadennebenkosten. Soweit kein Dritter dem Vermieter die Schäden ersetzt, wird der Mieter von seiner Ersatzplicht befreit. Wird der Mieter während der Nutzung des Fahrrades verschuldet oder unverschuldet in einen Verkehrsunfall oder Ähnliches verwickelt, so hat er unverzüglich den Vermieter zu benachrichtigen. Dies gilt auch für den Fall, dass das Fahrrad abhandengekommen ist. Der Mieter hat alle erforderlichen Angaben zu machen, die zur Klärung der Haftungsfrage beitragen, insbesondere Nennung von Namen und Anschrift der Unfallbeteiligten, Angabe des Ortes, an dem das Fahrrad gestohlen wurde. Die Meldung bei der Polizei obliegt dem Mieter. Bei einem Diebstahl oder Unfall ist der Vermieter berechtigt, oben genannte Angaben zur Person des Mieters an Behörden oder Versicherer weiterzugeben. Es gelten die gesetzlichen Haftungsregeln. Soweit ein Dritter dem Vermieter die Schäden ersetzt, wird der Mieter von seiner Ersatzpflicht befreit. Der Mieter haftet für alle Schäden am Fahrrad, die auf Bedienungsfehler, Überbeanspruchung oder Verletzung sonstiger Pflichten dieses Vertrages während der Mietzeit zurückzuführen sind. Der Mieter haftet in gleicher Weise für Schäden, die durch/oder über den Mieter mit dem Fahrzeug in Berührung gekommene Dritte schuldhaft verursacht worden sind, soweit er es schuldhaft unterlässt, die zur Durchsetzung etwaiger Ersatzansprüche des Vermieters notwendigen Feststellungen zur Person zur Sache beweiskräftig festzustellen. Der Mieter haftet auch dann, wenn der Schaden erst nach Rückgabe des MTBs festgestellt wird. Der Vermieter muss in diesem Fall nachweisen, dass in der Zwischenzeit das Fahrrad nicht durch ihn oder einen Dritten bedient wurde.

    Die Einhaltung der bestehenden Verordnungen und Gesetze, insbesondere der Straßenverkehrsordnung während der Nutzung des Fahrrades, ist ausschließlich Sache des Mieters.

    Wird bei der Rückgabe ein Schaden festgestellt, der in diesem Vertrag bzw. im Übergabeprotokoll nicht aufgeführt worden ist, so wird vermutet, dass der Mieter den Schaden zu vertreten hat, es sei denn, er weist nach, dass der Schaden bereits bei der Übernahme des Fahrrades bestanden hat. Der Mieter hat das Fahrrad spätestens am Ende der vereinbarten Mietzeit dem Vermieter am vereinbarten Ort zurückzugeben. Die Rückgabe außerhalb der Geschäftszeit erfolgt auf Risiko des Mieters. Eine Verlängerung der Mietzeit bedarf der Einwilligung des Vermieters vor Ablauf der Mietzeit.
  1. Haftung des Vermieters
    Der Vermieter haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Für sonstige Verletzungen wesentlicher Vertragspflichten haftet der Vermieter nur für vertragstypische Verletzungen.

  2. Datenschutz und Datenverarbeitung
    Für den Verleih von Fahrrädern benötigt eBike57 die Vorlage des Personalausweises oder des Reisepasses im Original und hält zur Sicherheit die Ausweisnummer im Mietvertrag fest.

    Die Daten werden für nachgewiesene Ermittlungen in Ordnungs- bzw. Strafverfahren wie im Falle des Missbrauchs und Diebstahls der Fahrräder oder bei Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung benötigt und abgelegt. Eine Weiterleitung an sonstige Dritte erfolgt nicht.

    Die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes werden eingehalten.